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Donnerstag, 20. April 2017

Blumen Applikation

Nach langer Zeit habe ich mal wieder appliziert. Diese Blume ziert ein Geburtskissen. 

applizieren

Die Blütenblätter sind aus Jersey, der innere Kreis aus Fleece. 
Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. 
Ich werde jetzt wieder öfter applizieren, sieht nicht nur schick aus,
reduziert auch die Resteberge und schafft Platz für neue Stoffe. :-D

Keep on Sewing
Eure Nadine

Montag, 25. Januar 2016

Mug Rug

Momentan komme ich kaum zum Nähen, aber vor Weihnachten ist auf die Schnelle dieser Mug Rug entstanden.
Und nun habe ich ihn auch endlich mal mit ins Büro genommen (ich hatte ihn bis dato immer vergessen).

Mug Rug

Er ist nach dem Tutorial von Pech und Schwefel genäht. Es ist wirklich ein ganz schnelles Projekt, dass auch für Anfänger bestens geeignet ist. Außerdem kann man hier herrvorragend Stoffreste verarbeiten. Ich habe den roten Kreis aus beschichteter Baumwolle genäht. Da lässt sich auch schnell mal etwas wegwischen, wenn mal etwas daneben tropft. 

Jetzt stürze ich mich aber erstmal auf die Leckereien. 
Keep on Sewing
Eure Nadine

Sonntag, 1. März 2015

Nesteldecke

Viele fragen sich jetzt wahrscheinlich, was eine Nesteldecke ist. Ich bin beim Stöbern bei Pinterst darauf gestoßen. Nesteldecken sind Fühl- und Beschäftigungsdecken für an Demenz erkrankte Menschen. Sie sind dafür gedacht, Patienten, die motorisch unruhig sind etwas in die Hand zu geben, an dem sie "rumnesteln" können.

Eine Freundin meiner Schwiegermama ist an Demenz erkrankt. Leider schreitet ihre Krankheit sehr schnell voran. Bei den wöchentlichen Besuchen "nestelt" sie vor allem an den Händen, am Tisch oder an meiner Schwiegermutter herum. Mit der Nesteldecke wollten wir ihr etwas in und an die Hand geben,
dass ihr hilft ihre Unruhe auszuleben. 


Die Decke ist 65 x 65 cm groß. In diesem Maß passt sie wunderbar auf den Schoß.
Sie kann aber auch vor sich auf den Tisch gelegt werden.


Ich habe Bänder und Knöpfe verarbeitet, und eine Tasche gearbeitet, aus dem
ein kleines Kissen herausgezogen werden kann. 


Eine Reißverschlusstasche bietet Platz um Taschentücher oder andere Dinge zu verstauen.
Ein T-Shirt soll das Gedächnis anregen. Mir war es wichtig, unterschiedliche Stoffe und Materialien zu verwenden, damit selbst das Drüberstreicheln ein "Erlebnis" wird. 


Das Rückenteil ist aus Fleece, damit es die Freundin meiner Schwiegermutter warm hat.
Bekanntlich frieren ältere Menschen leichter.

Die Decke ist ein kleiner falscher Mini-Quilt. Warum falsch? Nun ja, ich habe nicht drei Lagen Stoff zusammengenäht, sondern nur zwei. Außerdem habe ich Fleece als Rückenteil verwenden, was unter Quiltern eine Sünde ist ;-) Das Binding ist aber absolut Quilt, denn ich habe eine Seite der Streifenversäuberung mit Hand angenäht. Das ging schneller als gedacht, wenn gleich ich danach wunde Finger hatte. 

Es hat mir besonders viel Freude gemacht, diese Decke zu nähen. Vor allem, weil ich damit einem kranken Menschen eine Freude machen kann, ihm etwas geben kann, dass ihm vielleicht den Alltag etwas schöner werden lässt. 

In diesem Sinne,
Keep on Sewing
Eure Nadine

Dienstag, 23. Juli 2013

Upcycling Kinderhosen

Zwei der liebsten Jeans des Töchterchens sind jetzt zu kurz geworden. Da sie aber obenrum noch wunderbar passen, stellte sich die Frage, was man den schönes aus den tollen Jeans machen kann.
Zur Wahl standen folgende Upcycling-Ideen:

1. Hose verlängern
 2. Hose kürzen
3. Hose in Rock verwandeln

Schade, dass es nicht drei Hosen sind, sonst hätte ich alle drei Varianten umgesetzt. Da aber nur zwei Hosen zu kurz sind, obenrum aber noch passen, muss eine Idee auf später vertagt werden. Meine Süße hat zwar genug Röcke, aber nicht genug lange und kurze Hosen.
Also wird eine Hose verlängert und eine gekürzt. :o)



Die passenenden Stoffe lagen schon eine kleine Weile in der Schatztruhe!

Beide sind der aber nicht so dick und fest wie der Jeansstoff, daher habe ich den einen für die lange Hose mit Vliesline verstärkt. Die Hose ist jetzt schon eine Weile in Gebrauch und alles hält bombig.

 
 Ich wollte nicht einfach unten ein Stück annähen, da habe ich die Hose an zwei unterschiedlichen Stellen durchgeschnitten. Den einzusetzenden Stoff ermal darunter gelegt und so Maß genommen. Am unteren Bein war das gar nicht so nötig, aber am oberen schon. Ein bisschen frickelig war es, die Seitennähte der Jeans zu treffen. Die Jeans ist nämlich hinten und vorne nicht gleich. Die Beinrückseite ist breiter als vorne.


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Für die zweite Jeans habe ich mich für die kurze Hose entschieden. Ich habe hierzu einfach die Hosenbeine abgeschhnitten und unten mit Schrägband versäubert. Dann habe ich noch einen Bindegürtel aus dem selben Stoff gemacht  - auch mit Schrägband - und fertig ist die neue Hose!



Und damit wandern die beiden Schätze zum creadienstag, wo ich jetzt auch mal ein wenig stöbern gehe.

Viel Spaß beim Nähen
Eure Nadine

Donnerstag, 4. Juli 2013

RUMS Upcyling Jeanshose

Als einer meiner liebsten Hosen den Geist aufgegeben hat, habe ich mich schon ein wenig gefreut. Da ich schon immer einen langen Rock haben wollte, es aber meist am Schnitt gescheitert ist - ich habe recht breite Hüften und da muss der Rock oben herum etwas enger sitzen, damit alles schön gleichmäßig fällt - machte ich mich an die Arbeit die Jeanshose in einen Rock um zu wandeln. Die Jeanshose gibt die nötige Enge im oberen Bereich ja schon vor und kaschiert das dicke Bäuchlein.

Die Hose wurde einfach kurz über dem Beinbeginn abgeschnitten. Ich habe rechtwinklig zum Stoffverlauf geschnitten. Wichtig ist, dass man die Taschen hinten nicht mitabschneidet, sondern sie vorher bis zur Hälfte abtrennt. Dann habe ich den Stoff  auf die Breite der abgeschnitten Hose gerafft, festgenäht, Taschen wieder angenäht und versäumt. Das war's! Wirklich schnell und einfach! 





Ein Tutorial zum Jeansrock findet ihr hier.

Und damit RUMSt es mal wieder. Wenn ihr auch sehen wollt, was die anderen Mädels Schönes gemacht haben, dann hier entlang.

Viel Spaß beim Nähen
Eure Nadine